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Unser Darm- Das zweite Gehirn

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Unser Darm- Das zweite Gehirn 1000 414 agesunde

«Alle Krankheiten haben Ihren Ursprung im Darm» - Hippokrates von Kos 460 v.Ch– 370v.Ch

Sagt Ihnen der Begriff Neuromikrobiotik etwas?

Die Neuromikrobiotik, eine neue Verzweigung der Neurowissenschaften, untersucht den Einfluss der Darm- Mikrobien (Bakterien, Viren, Pilze andere Mikroorganismen) auf die Gehirnentwicklung und Gehirnfunktionen (Temperament, Verhaltensweise).

Bereits im Jahr 1958 sind die 3 US Wissenschaftler Joshua Lederberg, George W. Beadle und Edward Tatum für Ihre bahnbrechenden Forschungen am humanen Mikrobiom mit dem Nobelpreis gewürdigt worden. Davon haben über Jahre nur wenige , Kenntnis wahr genommen. 

Sie haben den Begriff Mikrobiom für die Darmflora gewählt. Diese kann ein Gewicht von bis zu 2 kg erreichen und wird in der Wissenschaft als eigenständiges Organ behandelt.

Vermutlich leben in uns zwischen 1000 und 10`000 verschiedene Bakterien Arten, die gemäss Forschungsergebnisse, die auf dem 3 Internationalen Mikrobiom Kongress in Mai 2012 in Paris veröffentlich waren, einen grossen Einfluss auf unseren Körperlichen Funktionen ausüben

Entgiftung Ihres Körpers

Entgiftung des Darms

Mikrobiom und seine Rolle

Die Wissenschaft hat über die Jahre etliche Beweise dafür gesammelt, dass Mikrobiom hat einen grossen Einfluss auf:

  • Metabolische Faktoren Zuckerstoffwechsel Übergewicht (Body Mass Index-BMI bis 30), Adipositas (BMI über 30), Blutfettstoffwechselstörungen, Metabolische Syndrom, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma
  • Immunologische Faktoren Asthma, Psoriasis, Allergien inkl. Heuschnupfen, Autoimmunkrankheiten, Abstossungsreaktionen, chronische, stille Entzündungen im ganzen Körper. Inkl. chronische Darmentzündungen mit Durchlässigen Darm Syndrom Neurologische Funktionen über Darm Hirn Achse, mit möglichen Folgen wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, chronische Erschöpfung Zustände bis Depressionen und Schizophrenie  
  • Auswahl der Ernährung (bei Pilzgefall entsteht Heisshunger auf Süsses, weil Pilze sich von Zucker ernähren, inkl. Alkohlkonsum) 

Einfluss des Darms auf das psychische und physische Befinden

Seit einigen Jahren beschäftigt sich die medizinische Forschung mehr mit den zunächst befremdlich wirkenden Theorien, dass unsere Verdauung sowohl das psychische wie auch physische Befinden stark beeinflussen kann.

Die ähnliche Meinung vertreten zwei Schweizer Uni Gastrologie Experten aus Zürich Herr Prof. Dr. med. Stephan Vavricka, der Herr Prof. Dr. med Gerhard Rogler und der Prof. Dr. med. Pierre Michetti von der Universität Lausanne. Schweizerische Nationalfonds unterstützt grosszügig eine Kohorte Studien über dieses Thema. Sie haben sich in seinen Vorträgen und Publikationen mit dem Zusammenhang der Darmflora und der Psyche befasst. Die Studien weisen darauf hin, dass 20 % unserer Bevölkerung unter chronischen Funktionsstörungen des Magen-Darm-Traktes leidet.

Stress ist als Auslöser ein sehr wichtigster Faktor. Erschöpfungszustände, Depressionen sind nach Angaben des schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) 

Dieser Tatsache sollte viel mehr Beachtung geschenkt werden, da, so schreibt es die Studie, 20% der Bevölkerung unsere chronischen Funktionsstörungen des Magen-Darm-Traktes leiden. Der wichtigste Faktor hierfür ist Stress, nicht nur den Alltagsstress, sondern hauptsächlich der Oxidative Stress, also Elektrosmogbelastung, Umwelttoxine, Pestizide und so weiter. Die Folgen können davon ua. Erschöpfungszustände, Depressionen bis zu psychischen Erkrankungen führen. 

Das «US Nation Institut of Mental Health (NIMH)» hat in den letzten Jahren in an US Regierung Forschungszwecken Bethesda, Maryland 7 Pilotstudien über die Darm-Hirn Achse veranlasst.

Auch die Europäische Union finanziert ein Fünfjahres Projekt «My New Gut»(meine neue  mit dem Ziel, die Zusammenhänge zwischen Gehirnerkrankungen und dem Darmtrakt zu erforschen. Das Ziel ist die Entwicklung von neuen Medikamenten und Behandlungsmethoden für die Therapie von Depressionen und Psychosomatischen Erkrankungen.

Seit einigen Jahren beschäftigt sich die medizinische Forschung mit der zunächst befremdlich wirkenden Theorie, dass unsere Verdauung sowohl das Psychische wie auch physische Befinden stark beeinflussen kann.

Der bekannte Professor John F. Cryan (s.u.) für Anatomie und Neurowissenschaften vom University College Cork in Irland, befürwortet diese Meinung und verweist auf seine wissenschaftlichen Publikationen.

Bei Übersäuerung

Entsäuerung des Körpers

Symptome einer Darmfunktionsstörung

Der renommierte Harvard Professor und Forscher, gleichzeitig noch Bestseller Autor, Dr. Anthony L. Komaroff, hat sich dieser Thematik während seiner Arbeit besonders gewidmet. Er hat erforscht, dass folgende Symptome in Zusammenhang mit Darmfunktionsstörungen, z.b. in Folge von einem Durchlässigen Darmsyndrom (englisch «Leaky Gut Syndrom» LGS) :

Verdauung

  • Sodbrennen, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Durchfall
  • Reflux, Reizdarm, Erbrechen

Immunsystem

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, inkl. Histamin Intoleranz (Wird getrennt geschrieben)
  • Autoimmunkrankheiten

Körperliche Symptome

  • Chronische Kopfschmerzen, Migräneanfälle
  • Schlafstörungen
  • Unter- und Übergewicht
  • Ständige Unruhe
  • Zittern, zwanghafte Bewegungen
  • Muskelversteifung

Emotionale Symptome

  • Depressionen
  • Nervosität, innere Verspannungen, Jähzorn
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Überwältigendes Gefühl von Druck, Spannung
  • Exzessives, sexuelles Verhalten
  • Störungen im Essverhalten

Verhaltensstörungen

  • Zähneknirschen
  • Verlangsamung
  • Änderung der Lebensmittelverträglichkeit, Heisshunger auf Süsses oder Verlangen nach Alkohol (inkl. Verminderter Alkoholtoleranz)


Guar-ballaststoffreiche Diät

Ballaststoffreiche Diät

Darm-Hirn-Achse

Vielen Menschen schlägt privater oder beruflicher Stress schnell auf den Magen: Der Abgabetermin eines bestimmten Projekts rückt näher, ein Meeting steht kurz bevor, anstrengender Besuch hat sich für die Feiertage angekündigt – und schon grummelt es im Bauch. Manchen schnürt Stress regelrecht den Magen zu, andere fangen an eine Süßigkeit nach der anderen zu vertilgen, um sich zu beruhigen.

Dass die psychische Verfassung den Bauch beeinflusst, ist also bekannt. Neu ist allerdings, dass es auch andersherum sein könnte- Die Darmbakterien kommunizieren sowohl untereinander, als auch mit Ihrem Wirt. Die Signale werden vom Enterichen Nervensystem (ENS), das ist ein Teil des Peripheren Nervensystem (PNS- das Nervensystem liegt ausserhalb des Schädels und des Wirbelkanals) über den Vagus Nerv (VN) direkt zum Zentralen Nervensystem (ZNS) also zum Gehirn gesendet. So können Darmbakterien einen entscheidenden Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden haben.

Zu diesem Schluss kommt auch der Amerikaner Dr. E. Mayer, Professor für medizinische, Psychologische, Psychiatrische und Biobehaviorale Wissenschaften von der UCLA (University of California). Offenbar sendet nicht nur unser Gehirn über den Hypothalamus, die Hypophyse und die Nebenniere Signale an den Darm – sondern der Verdauungsapparat hinterlässt auch Spuren im Gehirn. Die sogenannte` Darm-Hirn-Achse` funktioniert in beide Richtungen. Damit wird der Darmflora eine enorme Bedeutung zugesprochen. Ebenfalls eine bedeutende Rolle spielt, nach Prof. Dr. med. Andreas Stallmäch (Jena, Deutschland), die Säure-Base-Konzentration in den Darmzellen.

Der Deutsche Professor Peter Holzer, hat mit seiner Forschung ebenfalls faszinierende Erkenntnisse erzielt. Er ist Professor für Experimentelle Neurogastroenterologie am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Medizinischen Universität Graz.

Mit Hilfe von Nerven, Hormonen (z.B. Seratonin- wird zu 90 % in den Darmzellen produziert9 GABA, Histamin und sog. Signalmolekülen, übt die Verdauung Einfluss auf das Gehirn und damit auf unsere Emotionen aus. 

So seien Patienten, die unter Entzündungen im Magen-Darm-Trakt oder unter einem Reizdarm-Syndrom leiden, häufig von Angsterkrankungen und depressiven Verstimmungen betroffen. Für Holzer können solche Depressionen die Folge der gestörten Darmflora sein – und nicht die Ursache.

Täglich begegne ich diesen Menschen in meiner Praxis. Eine moderne Verdauungstrakt Diagnostik, gestützt auf langjährige, wissenschaftliche Erkenntnisse, ermöglicht eine präzise Diagnose und Testresultat bezogene, gezielte, biologische Behandlung.

Sie hilft die gestörte, in Folge von Stress, Darmerkrankungen und Schadstoffbelastungen, aus der Balance geratene Magen-Darmflora individuell wiederaufzubauen.Das kommt auch dem gesamten Körper zu Gute und zeigt in jedem Fall eine positive und regenerationsfördernde Wirkung.

 Ärztin

Grazyna Clavadetscher

Mikronährstoffe für den Darm

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